Month: März 2014

Mrz27

2006

Sie alle haben zur 20-jährigen Geschichte des Yoga- und Seminarzentrums Sonnenstrahl aktiv beigetragen: Deshalb luden Petra und Benno Scheyer zum Jubiläum alle guten Freunde, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Lieferanten und langjährige Gäste in den Achat ein, um sich einmal persönlich kennenzulernen.

Das war schon sehr beeindruckend, wie sie da im Kreis standen und der Reihe nach von Benno Scheyer vorgestellt wurden.

2001

Bedanken wollten sie sich, Petra und Benno Scheyer, für die gute Mitarbeit, die gute Zusammenarbeit und die gute Zuarbeit.

2002

Fröhlich war die Zusammenkunft. Alle hatten viel Spaß, was Benno Scheyer für humorvolle Geschichten zu erzählen hatte.

2003

Zum Beispiel bedankte sich Benno Scheyer bei Kißleggs Bürgermeister Dieter Krattenmacher (rechts), der sich sehr freute, bei der Feier dabei sein zu dürfen.

2004

Und auch der ehemalige Bürgermeister von Kißlegg, Friedemann Weindel, war gekommen. Er hatte vor zwanzig Jahren mit dafür gesorgt, dass die Gemeinde das leerstehende Kurhaus Loretto an die Familie Scheyer verkaufte.

2005

Nicht nur Mitarbeiter der ersten Stunde, sondern der erste Mitarbeiter überhaupt: Hausmeister Kurt Jauz (braunes Hemd) ist heute noch so fleißig wie vor zwanzig Jahren.

2007

An dieser jungen Dame erkennt man, wie alt das Sonnenstrahl ist: Alisa Scheyer, 20 Jahre, wurde in dem Jahr geboren, in dem das Sonnenstrahl als Ferienhotel öffnete: 1994.

2008

Sieben Jahre lang führte er die Geschäfte im Sonnenstrahl: Christoph Scheyer.

2009

Ein Blick in die Runde machte Benno Scheyer sehr glücklich. So viele nette Menschen haben dazu beigetragen, dass das Sonnenstrahl zu dem wurde, was es heute ist. Dabei waren längst nicht alle da, die das Sonnenstrahl begleitet und unterstützt haben.

2010

Zum Beispiel Elisabeth Sack und ihr Mann Lothar: Sie kümmert sich als Steuerberaterin seit 35 Jahren um die Bücher von Benno Scheyer. Sie ist hat alle finanzielle Tiefen und Höhen des Sonnenstrahl miterlebt und durchgemacht. Mehr als alle anderen kann sie stolz auf das sein, was die Familie Scheyer geleistet hat.

2011

Petra Scheyer verfolgte gespannt, was die viele Leute zu erzählen hatten. Vieles hatte sie selber noch nicht gewusst.

2012

„Mit ihnen kann man ja richtig was anfangen“, sagte Katharina Beyersdorff, Geschäftsführerin von Pekana in Kißlegg, als sie Benno Scheyer erst kürzlich auf der Kißlegger Gewerbeschau kennengelernt hatte. Sie freute sich, eingeladen worden zu sein, obwohl sie die Scheyers noch nicht so lange kennt.

2013

Bürgermeister Dieter Krattenmacher nahm das Mikrofon dann auch noch in die Hand, um ein paar Worte an das Ehepaar Scheyer zu richten.  Kißlegg sei ohne das Sonnenstrahl nicht mehr denkbar, sagt er. „Zuerst war es ein distanziertes Auseinander, dann ein distanziertes Miteinander, heute ist es fast eine Symbiose.“ Nicht nur die Gemeinde habe vom Verkauf des Loretto, sondern auch alle Unternehmen im Ort hätte vom Betrieb des Sonnenstrahl profitiert.

2014

Er wolle sich dafür einsetzen, dass die Verbindung zwischen der Kißlegger Mineralwasserquelle um den Hallenbad im Sonnenstrahl bald wieder hergestellt sei. Es sei so schade, dass diese schon länger gekappt sei. Außerdem dankte Bürgermeister Krattenmacher den Scheyers für den Mut, den sie bewiesen hätten. Den Mut, ein solches Seminarzentrum in Kißlegg zu eröffnen. „Wir freuen uns auf die Silberhochzeit“, sagt er noch. „Alles Gute bis dahin und viel Erfolg.“

2015

Nach der langen Kennenlernrunde ging es dann endlich in das Restaurant, wo das sensationell leckere Essen unserer Ayurvedaköchin auf die Gäste wartete.

2016

Für die Unterhaltung sorgte nach dem Essen Frank Astor mit seinem Programm: „20 Methoden, sein Leben zu verplempern“ – ein paar Ausschnitte auf Video kommen übrigens bald, wir durften nämlich mitfilmen.

2018

Eine Übersicht mit allen 20 Methoden teilte Frank Astor anschließend den Gästen aus. Jetzt kann es ja nur noch schief gehen. Wichtig ist vor allen Dingen eines: Wenn alles schlecht ist, verändern sie bitte nichts!!!

2017

Ja, er steht ganz oben, ganz oben: Frank Astor als ein Wirtschaftsboss, der auf die Menschen herunterblickt – er hat bereits alles, was er will. Auch das gibt es in der Pyramide, unserem großen Seminarraum zu sehen: Kleinkunst vom Feinsten.

20_Vortrag_Benno_1600x900

Benno Scheyer heute (rechts) und Benno Scheyer vor zwanzig Jahren (links) bei der Eröffnungsfeier. Damals teilte er den Gästen mit, welche Visionen er hatte und wie es dazu kam, dass das Sonnenstrahl seine Pforten öffnete.

„Wenn sie mich fragen, ob ich es heute noch mal machen würde, dann gibt es sechs Antworten darauf“, sagt er.

„Für die Mitarbeiter, die seit 20 Jahren eine so gute Arbeit machen. Sie verdienen sich ihren Lebensunterhalt hier, allein dafür würden wir es wieder machen.

Für die Handwerker, die uns seit 20 Jahren so tatkräftig zur Seite stehen. Sie standen uns bei Katastrophen wie Rohrbrüchen unermüdlichen zu Seite, allein dafür würden wir es wieder machen.

Für die Veranstalter, die uns seit 20 Jahren besuchen und die gute Freunde geworden sind. Sie haben alle ihre eigene Sicht der Dinge und wir durften sie kennenlernen. Allein dafür würden wir es wieder machen.

Für die Familie, unsere Kinder, würden wir es wieder machen. Sie haben ihren Spirit in das Sonnenstrahl eingebracht und uns stets unterstützt. Allein dafür würden meine Frau und ich es wieder machen.

Dann kommen die Freunde. Wir haben so viele Freunde hier kennengelernt. Sie haben auf ihre Art uns geholfen, so wie sie eben helfen konnten. Allein um der Freunde willen würde wir es wieder machen.

Meine Frau, die immer zu mir gehalten hat, mit der ich Freude und Leid erlebt habe, allein für sie würde ich es wieder machen.

Aus wirtschaftlichen Gründen, wenn sie mich so fragen, dann würde ich es nicht mehr tun.

Schließen möchte ich damit, mich bei Euch allen ganz herzlichen Bedanken für die 20 Jahre. Ich verneige mich vor Euch in Respekt, Danke und Wertschätzung.“2006

Sie alle haben zur 20-jährigen Geschichte des Yoga- und Seminarzentrums Sonnenstrahl aktiv beigetragen: Deshalb luden Petra und Benno Scheyer zum Jubiläum alle guten Freunde, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Lieferanten und langjährige Gäste in den Achat ein, um sich einmal persönlich kennenzulernen.

Das war schon sehr beeindruckend, wie sie da im Kreis standen und der Reihe nach von Benno Scheyer vorgestellt wurden.

2001

Bedanken wollten sie sich, Petra und Benno Scheyer, für die gute Mitarbeit, die gute Zusammenarbeit und die gute Zuarbeit.

2002

Fröhlich war die Zusammenkunft. Alle hatten viel Spaß, was Benno Scheyer für humorvolle Geschichten zu erzählen hatte.

2003

Zum Beispiel bedankte sich Benno Scheyer bei Kißleggs Bürgermeister Dieter Krattenmacher (rechts), der sich sehr freute, bei der Feier dabei sein zu dürfen.

2004

Und auch der ehemalige Bürgermeister von Kißlegg, Friedemann Weindel, war gekommen. Er hatte vor zwanzig Jahren mit dafür gesorgt, dass die Gemeinde das leerstehende Kurhaus Loretto an die Familie Scheyer verkaufte.

2005

Nicht nur Mitarbeiter der ersten Stunde, sondern der erste Mitarbeiter überhaupt: Hausmeister Kurt Jauz (braunes Hemd) ist heute noch so fleißig wie vor zwanzig Jahren.

2007

An dieser jungen Dame erkennt man, wie alt das Sonnenstrahl ist: Alisa Scheyer, 20 Jahre, wurde in dem Jahr geboren, in dem das Sonnenstrahl als Ferienhotel öffnete: 1994.

2008

Sieben Jahre lang führte er die Geschäfte im Sonnenstrahl: Christoph Scheyer.

2009

Ein Blick in die Runde machte Benno Scheyer sehr glücklich. So viele nette Menschen haben dazu beigetragen, dass das Sonnenstrahl zu dem wurde, was es heute ist. Dabei waren längst nicht alle da, die das Sonnenstrahl begleitet und unterstützt haben.

2010

Zum Beispiel Elisabeth Sack und ihr Mann Lothar: Sie kümmert sich als Steuerberaterin seit 35 Jahren um die Bücher von Benno Scheyer. Sie ist hat alle finanzielle Tiefen und Höhen des Sonnenstrahl miterlebt und durchgemacht. Mehr als alle anderen kann sie stolz auf das sein, was die Familie Scheyer geleistet hat.

2011

Petra Scheyer verfolgte gespannt, was die viele Leute zu erzählen hatten. Vieles hatte sie selber noch nicht gewusst.

2012

„Mit ihnen kann man ja richtig was anfangen“, sagte Katharina Beyersdorff, Geschäftsführerin von Pekana in Kißlegg, als sie Benno Scheyer erst kürzlich auf der Kißlegger Gewerbeschau kennengelernt hatte. Sie freute sich, eingeladen worden zu sein, obwohl sie die Scheyers noch nicht so lange kennt.

2013

Bürgermeister Dieter Krattenmacher nahm das Mikrofon dann auch noch in die Hand, um ein paar Worte an das Ehepaar Scheyer zu richten.  Kißlegg sei ohne das Sonnenstrahl nicht mehr denkbar, sagt er. „Zuerst war es ein distanziertes Auseinander, dann ein distanziertes Miteinander, heute ist es fast eine Symbiose.“ Nicht nur die Gemeinde habe vom Verkauf des Loretto, sondern auch alle Unternehmen im Ort hätte vom Betrieb des Sonnenstrahl profitiert.

2014

Er wolle sich dafür einsetzen, dass die Verbindung zwischen der Kißlegger Mineralwasserquelle um den Hallenbad im Sonnenstrahl bald wieder hergestellt sei. Es sei so schade, dass diese schon länger gekappt sei. Außerdem dankte Bürgermeister Krattenmacher den Scheyers für den Mut, den sie bewiesen hätten. Den Mut, ein solches Seminarzentrum in Kißlegg zu eröffnen. „Wir freuen uns auf die Silberhochzeit“, sagt er noch. „Alles Gute bis dahin und viel Erfolg.“

2015

Nach der langen Kennenlernrunde ging es dann endlich in das Restaurant, wo das sensationell leckere Essen unsere Ayurvedaköchin Kati Dinkel auf die Gäste wartete.

2016

Für die Unterhaltung sorgte nach dem Essen Frank Astor mit seinem Programm: „20 Methoden, sein Leben zu verplempern“ – ein paar Ausschnitte auf Video kommen übrigens bald, wir durften nämlich mitfilmen.

2018

Eine Übersicht mit allen 20 Methoden teilte Frank Astor anschließend den Gästen aus. Jetzt kann es ja nur noch schief gehen. Wichtig ist vor allen Dingen eines: Wenn alles schlecht ist, verändern sie bitte nichts!!!

2017

Ja, er steht ganz oben, ganz oben: Frank Astor als ein Wirtschaftsboss, der auf die Menschen herunterblickt – er hat bereits alles, was er will. Auch das gibt es in der Pyramide, unserem großen Seminarraum zu sehen: Kleinkunst vom Feinsten.

20_Vortrag_Benno_1600x900

Benno Scheyer heute (rechts) und Benno Scheyer vor zwanzig Jahren (links) bei der Eröffnungsfeier. Damals teilte er den Gästen mit, welche Visionen er hatte und wie es dazu kam, dass das Sonnenstrahl seine Pforten öffnete.

„Wenn sie mich fragen, ob ich es heute noch mal machen würde, dann gibt es sechs Antworten darauf“, sagt er.

„Für die Mitarbeiter, die seit 20 Jahren eine so gute Arbeit machen. Sie verdienen sich ihren Lebensunterhalt hier, allein dafür würden wir es wieder machen.

Für die Handwerker, die uns seit 20 Jahren so tatkräftig zur Seite stehen. Sie standen uns bei Katastrophen wie Rohrbrüchen unermüdlichen zu Seite, allein dafür würden wir es wieder machen.

Für die Veranstalter, die uns seit 20 Jahren besuchen und die gute Freunde geworden sind. Sie haben alle ihre eigene Sicht der Dinge und wir durften sie kennenlernen. Allein dafür würden wir es wieder machen.

Für die Familie, unsere Kinder, würden wir es wieder machen. Sie haben ihren Spirit in das Sonnenstrahl eingebracht und uns stets unterstützt. Allein dafür würden meine Frau und ich es wieder machen.

Dann kommen die Freunde. Wir haben so viele Freunde hier kennengelernt. Sie haben auf ihre Art uns geholfen, so wie sie eben helfen konnten. Allein um der Freunde willen würde wir es wieder machen.

Meine Frau, die immer zu mir gehalten hat, mit der ich Freude und Leid erlebt habe, allein für sie würde ich es wieder machen.

Aus wirtschaftlichen Gründen, wenn sie mich so fragen, dann würde ich es nicht mehr tun.

Schließen möchte ich damit, mich bei Euch allen ganz herzlichen Bedanken für die 20 Jahre. Ich verneige mich vor Euch in Respekt, Danke und Wertschätzung.“

 

Mrz22

KISSLEGG – Wie ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk fühlt es sich an: Auf der Kißlegger Gewerbeschau werden Petra und Benno Scheyer, die Inhaber des Yoga- und Seminarzentrums Sonnenstrahl, von Glückwünschen geradezu überflutet. Das bereitet dem Ehepaar sichtlich große Freude. „Wir spüren, dass eine Akzeptanz da ist“, sagt Petra Scheyer, hinter der ein großer Stand mit fröhlichen Bildern für das Sonnenstrahl wirbt. „Das ist schön zu sehen, dass keine Vorbehalte mehr da sind.“

Vor zwanzig Jahren, als das Ferienhotel Sonnenstrahl am 21. März 1994 die Pforten öffnete, sei das anders gewesen. „Die Gerüchteküche hat unsere Familie schon sehr belastet“, sagt Benno Scheyer. Aber das sei mittlerweile Vergangenheit. „Im Laufe der Zeit sind viele Verbindungen entstanden. Das lässt einen sich zuhause fühlen.“ Mit fünf Kindern, die alle gute Freunde hier gefunden hätten, gliedere man sich von ganz alleine in die Dorfgemeinschaft ein. Immerhin haben Petra und Benno Scheyer nirgendwo länger am Stück gelebt als in Kißlegg: ganze 21 Jahre.

„Jetzt kann ich mir eigentlich gar nicht mehr vorstellen, woanders zu leben“, sagt Petra Scheyer. Und nein, das stehe auch gar nicht mehr im Raum. Die Verkaufsabsichten, die es mal gegeben habe, seien Schnee von gestern. Im Gegenteil: Durchstarten ist angesagt.  Passend zum 20. Jubiläum geht es dem Betrieb blendend. Rund 5200 Menschen besuchen das Sonnenstrahl mittlerweile jährlich und übernachten insgesamt etwa 18 000 Mal. Um die Wünsche der Gäste kümmern sich 32 Mitarbeiter – die Aushilfen eingerechnet. „Und fast ein Drittel der Belegschaft ist von Anfang an mit dabei“, sagt Benno Scheyer. Das zeige, dass es Spaß mache, im Sonnenstrahl zu arbeiten.

Mit auf der Gewerbeschau ist die Köchin, die demnächst eine Ayurveda-Praxis im Sonnenstrahl eröffnet. Als Vorgeschmack verteilt sie sogenannte „Energiebällchen“ – selbst gemachte ayurvedische Leckereien. Die probiert auch der ehemalige Bürgermeister Friedemann Weindel, als er am Stand vorbei schneit.

Weindel, der sich damals für das neue Hotel eingesetzt hatte, meint, es habe sehr viel Mut dazu gehört, all das Geld in das ehemalige Loretto zu investieren. 4,8 Millionen D-Mark. Das Jubiläum jedenfalls, meint Scheyer, beweise, dass das keine Fehlinvestition gewesen sei.

Heutzutage ist die Marke Sonnenstrahl weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Demnächst kämen Hawaiianer, um Tanzkurse zu geben. „Gerade heute hat eine Russin bei mir angerufen, die in Kalifornien lebt“, erzählt Petra Scheyer lachend. „Sie will in Deutschland Kurse geben und eine Freundin aus Paris, die schon mal bei uns war, hat ihr das Sonnenstrahl in Kißlegg empfohlen.“ Die vielen unterschiedlichen Nummernschilder der Autos lockten gelegentlich neugierige Spaziergänger auf den Parkplatz.

„Am Anfang haben wir noch viel Werbung gemacht“, sagt Benno Scheyer. Das sei heute nicht gar so nötig. Der gute Ruf des Sonnenstrahls erledige das von alleine. Die nächsten 20 Jahre dürfen kommen. Das spiegelt sich auch im neuen Namen wider. Weil hier ab sofort Yogalehrer ausgebildet werden, heißt es seit 2013 Yoga- und Seminarzentrum Sonnenstrahl.

Info_Kollektiv

KISSLEGG – Wie ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk fühlt es sich an: Auf der Kißlegger Gewerbeschau werden Petra und Benno Scheyer, die Inhaber des Yoga- und Seminarzentrums Sonnenstrahl, von Glückwünschen geradezu überflutet. Das bereitet dem Ehepaar sichtlich große Freude. „Wir spüren, dass eine Akzeptanz da ist“, sagt Petra Scheyer, hinter der ein großer Stand mit fröhlichen Bildern für das Sonnenstrahl wirbt. „Das ist schön zu sehen, dass keine Vorbehalte mehr da sind.“

Vor zwanzig Jahren, als das Ferienhotel Sonnenstrahl am 21. März 1994 die Pforten öffnete, sei das anders gewesen. „Die Gerüchteküche hat unsere Familie schon sehr belastet“, sagt Benno Scheyer. Aber das sei mittlerweile Vergangenheit. „Im Laufe der Zeit sind viele Verbindungen entstanden. Das lässt einen sich zuhause fühlen.“ Mit fünf Kindern, die alle gute Freunde hier gefunden hätten, gliedere man sich von ganz alleine in die Dorfgemeinschaft ein. Immerhin haben Petra und Benno Scheyer nirgendwo länger am Stück gelebt als in Kißlegg: ganze 21 Jahre.

„Jetzt kann ich mir eigentlich gar nicht mehr vorstellen, woanders zu leben“, sagt Petra Scheyer. Und nein, das stehe auch gar nicht mehr im Raum. Die Verkaufsabsichten, die es mal gegeben habe, seien Schnee von gestern. Im Gegenteil: Durchstarten ist angesagt.  Passend zum 20. Jubiläum geht es dem Betrieb blendend. Rund 5200 Menschen besuchen das Sonnenstrahl mittlerweile jährlich und übernachten insgesamt etwa 18 000 Mal. Um die Wünsche der Gäste kümmern sich 32 Mitarbeiter – die Aushilfen eingerechnet. „Und fast ein Drittel der Belegschaft ist von Anfang an mit dabei“, sagt Benno Scheyer. Das zeige, dass es Spaß mache, im Sonnenstrahl zu arbeiten.

Mit auf der Gewerbeschau ist Kati Dinkel, die Köchin, die demnächst eine Ayurveda-Praxis im Sonnenstrahl eröffnet. Als Vorgeschmack verteilt sie sogenannte „Energiebällchen“ – selbst gemachte ayurvedische Leckereien. Die probiert auch der ehemalige Bürgermeister Friedemann Weindel, als er am Stand vorbei schneit.

Weindel, der sich damals für das neue Hotel eingesetzt hatte, meint, es habe sehr viel Mut dazu gehört, all das Geld in das ehemalige Loretto zu investieren. 4,8 Millionen D-Mark. Das Jubiläum jedenfalls, meint Scheyer, beweise, dass das keine Fehlinvestition gewesen sei.

Heutzutage ist die Marke Sonnenstrahl weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Demnächst kämen Hawaiianer, um Tanzkurse zu geben. „Gerade heute hat eine Russin bei mir angerufen, die in Kalifornien lebt“, erzählt Petra Scheyer lachend. „Sie will in Deutschland Kurse geben und eine Freundin aus Paris, die schon mal bei uns war, hat ihr das Sonnenstrahl in Kißlegg empfohlen.“ Die vielen unterschiedlichen Nummernschilder der Autos lockten gelegentlich neugierige Spaziergänger auf den Parkplatz.

„Am Anfang haben wir noch viel Werbung gemacht“, sagt Benno Scheyer. Das sei heute nicht gar so nötig. Der gute Ruf des Sonnenstrahls erledige das von alleine. Die nächsten 20 Jahre dürfen kommen. Das spiegelt sich auch im neuen Namen wider. Weil hier ab sofort Yogalehrer ausgebildet werden, heißt es seit 2013 Yoga- und Seminarzentrum Sonnenstrahl.

Info_Kollektiv

Mrz01

Liebe Freunde, Partner, Gäste, Veranstalter, Lieferanten, Mitarbeiter und Wegbegleiter,

vor 20 Jahren, da war was los in Kißlegg. Das Kurhaus Loretto stand zum Verkauf. Und weil es keiner haben wollte, bot der damalige Schultes, Friedemann Weindl, das Haus einem „Reingschmeckten“ zum Kauf an. Es waren die frisch zugewanderten Scheyers, die das ehemalige Kurhaus erwarben.

Aber die wollten ein „esoterisches Seminarhotel“ daraus machen. Die Begeisterung für dieses Konzept hielt sich in Grenzen, wie man sich denken kann. Die Lexika wurden aufgeschlagen, zu unheimlich war die Idee. Nach etlichen Recherchen zu den Hintergründen der Scheyers wurden sie dann aber doch als Käufer akzeptiert. Im November 1993 wickelten sie den Kauf ab, ließen in drei Monaten komplett renovieren und eröffneten am 21. März 1994 um 18 Uhr schließlich das „Ferien- und Seminarhotel Sonnenstrahl“.

Schnell verging die Zeit………..7.300 Tage, 20 ganze Jahre, wer hätte das gedacht, dass die Scheyers so lange bleiben? Eine Vision wurde Wirklichkeit: Aus der ganzen Welt strömten Gäste und Besucher ins Sonnenstrahl – etwa 90.000 Menschen!

Am 24. März 2014 ist es soweit: Dann feiern wir den 20. Geburtstag des Sonnenstrahls, das sich heute „Yoga- und Seminarzentrums Sonnenstrahl“ nennt. Und dieses Jubiläum ist ein weiterer Grund für uns, um Danke zu sagen. Danke für Ihr Vertrauen, danke für Ihre Besuche, danke für die Zusammenarbeit. Danke. Danke. Danke.

Wir freuen uns auf die kommenden 20 Jahre, wir freuen uns auf Weiterentwicklung, wir freuen uns auf Sie!

Ihr Sonnenstrahl-Team und Ihre Familie Scheyer

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